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Newsletter 02/2006

 

Sehr geehrte Damen und Herren

Die Ferienzeit neigt sich dem Ende zu. Anlass genug, sich wieder mit voller Kraft den Aufgaben des beruflichen Alltags zu stellen. Ein erster Höhepunkt aus Biella-Sicht ist die Teilnahme an der Marketing- und Kommunikationsmesse X’06 in Zürich. Die potentielle Kundschaft mit neuen Angebotsformen und -lösungen zu überzeugen, ihnen unsere Produkte und Dienstleistungen nahe zu bringen ist die Herausforderung, die wir gerne wahrnehmen. Zwei spannende Produktgattungen - Notizbücher und Schreibgeräte -, welche kundenspezifisch individualisierbar sind und eine ständige Werbewirkung garantieren, stellen wir Ihnen im Rahmen des Newsletters und auch an der X’06 vor.

Wie die optimale Uebersicht am Arbeitsplatz - egal ob im Büro oder im industriellen Umfeld - aussehen kann und welche Hilfsmittel dazu verwendet werden können, zeigen Bild und Text des Beitrags über die Sichttafel-Systeme Tarifold auf.

Und: Dass es auch in der Hotellerie Erfolgsgeschichten gibt, dokumentiert im Interview Philippe Frutiger vom innert kürzester Zeit zu den Topadressen der Schweiz aufgestiegenen „Lenkerhof Alpine Resort“ in Lenk im Simmental.

Markus Flury
Leiter Verkauf
Biella Individual

 

Biella an der Messe für Marketing, Kommunikation und Event X'06

Wenn es um Themen rund um Marketing, Kommunikation und Event geht, treffen sich die Branchenprofis aus Anlass der X’06 jedes Jahr im August in den Hallen der Messe Schweiz in Zürich.

Als Aussteller hat Biella eine ganze Reihe von Angeboten an individualisierten Präsentations- und Ordnungsmitteln am Stand 150 in der Halle 5 anzubieten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Corporate Design konsequent und nutzbringend auf  Ihren Verkaufsdokumentationen, -katalogen und -ringbüchern oder auf Ihren Präsentations- und Offertenmappen umsetzen können.

Ebenfalls im Angebot sind funktionelle Werbemittel mit starker Ausstrahlung und Langzeitwirkung: Individualisierte Zeitplanungsmittel wie Agenden und Planer für das rasche und unkomplizierte Planen und Terminieren oder kundenspezifisch gebrandete Notizbücher als ideales und ergänzendes Tool zu Handheld und Notebook. Sowohl Agenda als auch Notizbuch sind für den jeweiligen Besitzer ein unentbehrlicher täglicher Begleiter bei der Arbeit mit Wirkung bis in den privaten Bereich.

 

Neu im Angebot:
Notizbücher zum Individualisieren - tägliche Wegbegleiter mit nachhaltiger Werbewirkung

Eine simple Idee: ein Buch mit leeren Seiten! Mit Ihrer Werbebotschaft auf dem Umschlag. Wozu das dienen soll? Immer mehr Menschen benötigen im beruflichen Alltag ein Tool, das  es Ihnen jederzeit erlaubt Gedanken und Ideen schnell und einfach festzuhalten. Mit anderen Worten; sie benötigen ein Buch mit vielen leeren Seiten, in dem sie ihre Entwürfe, Notizen und Skizzen aufzeichnen können. Als ideale Ergänzung zu digitalen Hilfsmitteln wie Handheld und Notebook. Mit einem Notizbuch können Sie zudem Kunden, Geschäftspartnern oder Mitarbeitern  ein wertvolles, saisonunabhängiges Geschenk machen. Eine Werbegabe, welche seinen Besitzer, seine Besitzerin bei der täglichen Arbeit begleitet und dabei  Ihre Botschaft oder Ihr Logo auffällig, günstig und mit Langzeitwirkung transportiert.

Zur Auswahl stehen 3 Modelle. a) Die Wire-O-gebundene Variante mit dem Deckenmaterial „Matra“: Modern und frisch - das Notizbuch mit dem gewissen Spassfaktor; b) Der fadengesiegelte Typ mit dem Deckenmaterial „Silk“: Praktisch und peppig - das Notizbuch mit dem gewissen Flair; c) Eine weiteres Modell in fadengesiegelter, qualitativ hochwertiger Machart aus dem Deckenmaterial „Arizona“: Klassisch und edel - das Notizbuch mit dem gewissen Charakter.

Wenn Sie mehr über individualisierbare Notizbücher wissen wollen, erteilt Ihnen Herr Matthias Wyder (Tel. 032 366 34 46, E-Mail ) gerne weitere Auskünfte.

 

Individualisierbare und hochwertige Schreibgeräte der Marke Caran d'Ache - der Klassiker unter den Werbegeschenken

Schreibgeräte sind ideale Kundengeschenke, weil jede(r) diese täglich braucht. Von der Masse austauschbarer Produkte hebt sich Caran d'Ache wohltuend ab. Keine andere Marke hat auf dem Schweizer Markt ein vergleichbar hohes Renommee. Caran d'Ache ist zum Synonym für qualitativ hochwertiges Schreibwerkzeuge aus Schweizer Fertigung geworden. Wer einen Kugelschreiber von Caran d'Ache geschenkt bekommt, spürt die Wertschätzung, welche ihm der Schenkende entgegenbringt! Seit einiger Zeit bietet Biella individualisierte Schreibgeräte von Caran d'Ache an - unsere Kunden sind begeistert.

Neugierig? Herr Jean-Luc Baechler berät Sie gerne (Tel. 032 366 33 37, E-Mail ).

 

Tarifold - Das moderne Mittel für die Uebersicht am Arbeitsplatz

In Büros, auf den Schreibtischen, wo es um schnellen Zugriff und zuverlässige Auskünfte geht, dürfen die Sichttafel-Systeme aus der t-offic-Linie von Tarifold keinesfalls fehlen. Das optimale Mittel, um Informationen blitzschnell zur Hand zu haben. Und Tarifold-Produkte sind echte Platzsparer: denn wo kann auf so geringem Raum so viel Information dermassen konzentriert und schnell greifbar gehalten werden.

Die t-office-Reihe glänzt durch ihre ästhetischen runden Formen und die raffinierten Sichtmappen in modernstem Design. Die ergonomischen und beliebig zusammenstellbaren Produkte sind einfach zu handhaben und lassen sich problemlos montieren. Die t-office-Line umfasst Tisch- und Bodenständer sowie Wandelemente für die Formate A4 und A5.

Für den Einsatz in der Industrie wurde die Linie t-technic speziell entwickelt. Ob in der Werkstatt oder im Lager, mit Tarifold-Sichttafeln haben Sie wichtige Zubehör-, Bestandes- und Ersatzteillisten sowie Bedienungsanleitungen ständig übersichtlich und griffbereit. Das Sortiment der t-technic-Line beinhaltet Tisch- und Bodenständer sowie Wandelemente für die Formate A4 und A5.

Wenn Sie mehr über die innovativen Sichttafel-Systeme der beiden Linien t-toffice oder t-technic  wissen wollen, erteilt Ihnen Herr Alain Gasser (Tel. 032 366 32 37, E-Mail ) gerne weitere Auskünfte.

 

Customer’s Voice / Fachthema

In dieser Rubrik möchten wir in loser Folge Kunden zu Wort kommen lassen oder Ihnen interessante Fachthemen vorstellen. Auch im Newsletter 02/2006 eine spannende Thematik: wie nämlich auch in der Hotellerie Erfolgsgeschichten geschrieben werden können.  Wir haben mit Philippe Frutiger, Schweizer Hotelier (bis Juli Direktor des Lenkerhof Alpine Resorts in Lenk und ab März 2007 in entsprechender Funktion im Hotel Giardino in Ascona tätig) gesprochen.

 

Philippe Frutiger nimmt Stellung zu den aktuellen Begebenheiten im Tourismus im Allgemeinen und in der Hotellerie im Speziellen.


Herr Frutiger, wie sehen die aktuellen Trends der Tourismusbranche aus?

Momentan haben wir es mit zwei Haupttrends zu tun. Der eine ist der Trend zu immer grösserem Luxus - wie man es gerade in Dubai sehen kann, wo Luxus bisher ungekannte Dimensionen annimmt.

Der zweite, der für uns in Mitteleuropa entscheidende, ist die Fähigkeit, Menschen gut aufzunehmen, echte Freundlichkeit und Geborgenheit zu bieten. Das ist die Herausforderung der touristischen Destinationen und Organisationen. Eine gute Infrastruktur wird heute vorausgesetzt. Gerade im Hotelbereich findet im Moment ein regelrechter Gigantismus statt. Es ist normal, dass alles vorhanden ist, was das Herz begehrt. Wichtig ist daher der Umgang mit dem Gast und dem Mitarbeiter als Mensch. Das Erlebnis, die Sympathie zählt.

 

Warum kommen Menschen aus dem Ausland in die Schweiz?

Selbst wenn es für uns Schweizer nach Schlagworten klingt: Die Schweiz steht im Ausland immer noch für sehr hohe Qualität, Erdverbundenheit, gute Luft und intakte Natur, die man anderswo kaum noch in dieser Art erleben kann. Der ausländische Urlauber schätzt ausserdem die Zuverlässigkeit und Freundlichkeit. Die Ausländer suchen und finden genau das in der Schweiz.

Aber wir haben ja nicht nur Gäste aus dem Ausland, auch viele Mitarbeiter stammen aus anderen Ländern, heute zum grossen Teil aus Deutschland. Für sie ist die Schweiz ein attraktiver Arbeitsort, gerade jetzt, wo in Deutschland die gut bezahlten Stellen fehlen. Wir sind sehr froh über diese Entwicklung. Früher kam ein Grossteil der Mitarbeiter aus Ländern, in denen nicht deutsch gesprochen wird und es haperte immer wieder mit der Sprache und dem Kulturverständnis. Die deutschen Service- und Hotelfachangestellten bringen eine erstklassige Ausbildung mit, sind ausgesprochen zuverlässig, mehrsprachig und uns Schweizern vor allem im Verkauf und in der Betreuung überlegen. Ausserdem: Man findet schlichtweg keine Schweizer für diese Berufe. Wir hätten im Lenkerhof gerne mehr Mitarbeiter gehabt, die Berndeutsch sprechen, die aus der Region kommen - konnten aber leider kaum qualifizierte Fachkräfte finden.

 

Der Lenkerhof wurde in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Preisen bedacht - unter anderem war er Hotel des Jahres bei Gault Millau und bestes Schweizer Winterhotel bei Cash. Was sind die Erfolgsfaktoren des Lenkerhofs?

Der erste und oberste Erfolgsfaktor sind die Mitarbeiter. Nicht der Gast, sondern der Mitarbeiter steht im Zentrum, denn wenn die Mitarbeiter Freude an der Arbeit haben und zufrieden sind, dann gibt es diese Freude eins zu eins an den Gast weiter. Die Gäste spüren diese Zufriedenheit und werden Teil der guten Stimmung. Als Koch habe ich früher in unterschiedlichen Hotels gearbeitet. Dort verkündete der Hoteldirektor am halbjährlichen Mitarbeiter-Apéro, dass sich alles um den Gast drehe. „Wir wollen zufriedene Gäste!“ - und wir alle waren uns darüber einig. Was das aber konkret bedeutet, wusste niemand so recht… 

Die Zufriedenheit der Mitarbeiter kann man deutlich einfacher beeinflussen als die der Gäste. Im Lenkerhof sind neben den Budgetzielen alle Ziele des Kaders aus dem Bereich der Mitarbeiterzufriedenheit, die sich über entsprechende Umfragen sehr gut messen und mit früheren Ergebnissen vergleichen lässt.

Einen zweiten Faktor für das gute Abschneiden des Lenkerhofs sehe ich im Konzept des „5-Stern-Hotel light“. Wir verbinden Jugendlichkeit und Luxus, Unkompliziertheit und fröhliche Eleganz, Kinderfreundlichkeit und überdurchschnittliches Qualitätsbewusstsein. Das ist in der Schweiz einzigartig - allerdings nur in der Schweiz. Andernorts sind ähnliche Konzepte längst erfolgreich. Die Schweizer Hotellerie hat in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht. Und das ist gut so, denn je besser die Hotels sind, desto mehr zahlungskräftige Gäste bereisen die Schweiz. Heute entscheidet sich der Gast nicht mehr zwischen Gstaad, St. Moritz und der Lenk. Heute hat er die Wahl zwischen einem Wochenende in London, Paris oder New York. Oft ist sogar die Autofahrt ins Simmental teurer als der Flug nach London. Damit sich der Gast für die Lenk entscheidet, müssen wir in diesem globalen Markt einfach besser sein und im Preis-Leistungs-Verhältnis mithalten können. Das Dienstleistungsangebot, als dritter Erfolgsfaktor, spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle: In Gstaad hat ein 5-Stern-Hotel eine Grundauslastung von 40% - einfach nur, weil es in Gstaad ansässig ist. Aber nur weil es in der Lenk ein
5-Stern-Hotel gibt, kommt noch lange keiner. Deshalb müssen wir wirklich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis haben, die beste Küche, das beste Spa-Angebot, einfach die beste Qualität in allen Dienstleistungen, damit wir auf eine gute Auslastung kommen.

 

Welche Rolle spielt die Lage beim Lenkerhof?

Die Lage, und vielleicht noch mehr die Destination, ist enorm wichtig. Mit dem Lenkerhof hatten wir einfach das Glück, eine Marktlücke der Ferienhotellerie zu schliessen. Wir haben bei der Positionierung und der Konzeption stark darauf geachtet, dass unser Zielpublikum an der Lenk Gefallen findet. Es handelt sich hier vor allem um BoBos - „Bourgeois Bohemians“, die Alt-68er, die nicht auf den ausgetretenen Pfaden der Luxusreisenden unterwegs sein wollen, sondern nach neuen Destinationen in der unverbauten Natur suchen und am liebsten in einem Privathaus mit mediterranem Flair in der Toskana oder der Provence verweilen möchten. Diese Wünsche haben wir in einem Schweizer Hotel verwirklicht: Daher sind die Farben des Hauses dem Mittelmeerraum entlehnt und das ganze Hotel ist gestaltet wie ein grosses Privathaus. Und effektiv kommen die Gäste nicht wegen der Lenk, sondern sie kommen in den Lenkerhof und entdecken dann, wie herrlich die Landschaft in dieser Region ist.

 

Wie wird man Trendsetter?
Die Voraussetzungen dafür sind zum einen, dass man selbst grosse Freude an Lifestyle hat und sich gerne in Metropolen aufhält, wo Neues passiert. Meine Frau und ich schauen viele neue Hotels an und hören den Gästen mit offenen Ohren zu - von ihnen kommen viele neue Ideen, die man wunderbar umsetzen kann. Zum andern muss man die Medienberichterstattung aufmerksam verfolgen und herausspüren, welche neuen Strömungen fürs eigene Unternehmen richtig und wichtig sind. Abgesehen davon: In der Schweizer Hotellerie ist es nicht wahnsinnig schwierig, als Trendsetter zu gelten, dazu braucht man gar nicht sehr innovativ zu sein…

 

Sie wechseln nun ins Albergo Giardino in Ascona. Welche Herausforderungen erwarten Sie dort?

Die grösste Herausforderung wird sein, mehr neue Gäste anzulocken, als wir durch die Neupositionierung an Stammkunden verlieren. Das Giardino hat einen grossen Pool von treuen Kunden, die zum Teil seit Jahrzehnten dort ihre Ferien verbringen. Diese Gäste wollen wir in die Zukunft führen, sie bei der Neupositionierung des Traditionshauses sanft begleiten. Insofern sind die Veränderungen eine Gratwanderung zwischen dem Jetzt und der Zukunft. Daher planen wir auch ein sorgfältiges und behutsames Vorgehen bei der Integration neuer Ideen. Es wird zwar viel passieren, aber keine verrückten oder abgehobenen Veränderungen geben. Natürlich geht es darum, das Unternehmen in die Zukunft zu führen. Deshalb wäre es falsch, mit den gleichen Konzepten weiter zu fahren. Eine neues CI/CD und eine neue Art der Kommunikation, die das neue Konzept in allen Leistungszentren des Unternehmens weiterführt, wird der erste Schritt sein.

 

Welches ist denn Ihr Lieblingshotel?
Mein Lieblingshotel ist im Moment das „Sereno“ auf St Barth. Ein ganz schlichtes Luxus-Hotel, gestaltet von einem New Yorker Designer - völlig minimalistisch, in einer wunderschönen Bucht gelegen und mit tollen Mitarbeitern, die sich voll und ganz mit diesem Hotel identifizieren. Die Insel selbst ist natürlich eine Traumdestination.